Eltern und Familie

Unser Ziel ist, die Eltern in den Entwicklungsprozess ihres Kindes so eng wie möglich mit ein zu binden.
Deshalb wird schon bei der Aufnahme darauf geachtet, dass neben dem Jugendamt auch die Eltern einen konkreten Auftrag an die Einrichtung formulieren und ihnen die Wichtigkeit ihres Einflusses auf den positiven Entwicklungsprozesses ihres Jugendlichen verdeutlicht wird.
Von den Wohngruppen ausgehend besteht ein regelmäßiger, meist wöchentlicher, telefonischer Kontakt zu den Eltern. Die Mitarbeiter informieren über die Ereignisse im Wochenverlauf, informieren die Eltern zusätzlich bei besonderen Vorkommnissen. Außerdem werden die Heimfahrwochenenden besprochen, um festzustellen, wie das Zusammenleben der Familie zu Hause abläuft.
Bei besonderen Entwicklungen und Krisen werden auch Besuche der Eltern eingefordert oder Hausbesuche abgehalten, bzw. haben die Eltern jederzeit die Möglichkeit die Einrichtung zu besuchen, sei es, um mit ihrem Kind etwas zu unternehmen, oder auch um bestimmte Angelegenheiten zu besprechen.
Bei Bedarf können die Eltern durch den Fachdienst intensive Elternberatung, bis hin zur Familientherapie wahrnehmen.
Einmal jährlich findet auf jeder Gruppe ein Elterntag statt, der dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch dient.
Außerdem findet gruppenübergreifend einmal jährlich ein themenbezogener Elterntag statt.
Weitere Kontakte ergeben sich über die halbjährlich stattfindenden Hilfeplangespräche, zu denen die Jugendämter einladen.
Außerdem sind die Eltern und Angehörigen immer willkommen bei unseren organisierten Wochenendveranstaltungen (Fussballturniere, Kochduell, etc.) und werden zum Sommerfest und der Weihnachtsfeier eingeladen.
Hausbesuche finden nach Absprache in der Anfangsphase statt und werden bei Einverständnis aller Beteiligten auch mit allen Jugendlichen der Gruppe durchgeführt, was der besseren Integration des Jugendlichen dient. Ansonsten finden Hausbesuche bei Krisen statt, oder wenn es Eltern unmöglich ist, ihrerseits in die Einrichtung zu kommen.